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ab 14. März 2019

Max Ernst und die Geburt des Surrealismus

 

 

C.H. Beck

978-3-406-73521-9

224 S., mit 47 farbigen Abbildungen

Hardcover

 

Nach Max Ernsts Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg entstanden mehrere "vorsurrealistische" Bilder,

in denen sich der Künstler einer neuen Form des Ausdrucks bediente: der Collage. Diese Gruppe von Werken, die zwischen 1918 und 1923 entstanden, markiert nicht nur die Schwelle zur surrealistischen Bildwelt - ohne sie hätte es, wie André Breton rückblickend bemerkte, überhaupt keine surrealistische Malerei gegeben.

Die Stimmung dieser Arbeiten unterscheidet sich von allem, was damals in den anderen Ateliers dominierte - sei es Kubismus, Futurismus, Expressionismus oder Neoklassizismus. Statt "retour à l’ordre" als Reaktion auf die Kriegserfahrungen geht es in Max Ernsts Collagen um das Gegenteil: Zerstückelung, Schneiden, Auslöschen, Übermalen. Im vorliegenden Buch unterzieht Werner Spies diese singulären Werke einer genauen Untersuchung, Bestimmung und Kontextualisierung. Neben den eigenen Erinnerungen und

Beobachtungen als enger Vertrauter von Max Ernst zieht er dazu Briefe, Fotos und Vergleichswerke aus dem OEuvre des Künstlers heran; darüber hinaus viele wichtige Quellen aus der Literatur- und Geistesgeschichte (darunter Bezüge zu Beckett, Kafka, Joyce, Freud, E.T.A. Hoffmann, Proust, Eluard, Buñuel, Picasso, Duchamp). So entsteht ein faszinierender Einblick in eine entscheidende Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung, aus der als neue, große Kunstrichtung der Surrealismus hervorging.


 

mit einem Text von Werner Spies zu Sean Scully:

 

Beklemmung und Auferstehung


Publikation zur Schenkung Werner und Monique Spies an das Max-Ernst-Museum Brühl

Mit Texten von

Durs Grünbein - Jürgen Pech - Andreas Platthaus -  Achim Sommer 

Werner Spies -  Jürgen Wilhelm - Gabriele Wix




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Programme du colloque "Picasso et la sculpture - Sources et influences"
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Müller & Böhm

 

Geburtstagsvitrine der

Literaturhandlung im Heine Haus Düsseldorf

Zum 80. Geburtstag schenken Werner und Monique Spies dem Max-Ernst Museum Brühl 51 Arbeiten des Künstlers

Pressemitteilung des Max Ernst Museums Brühl:

 

Anlässlich des 80. Geburtstages von Werner Spies am 1. April 2017 haben er und seine Frau Monique der Stiftung Max Ernst 51 Zeichnungen von Max Ernst übergeben. Es handelt sich um Arbeiten, die 1912 und 1913 während der

Studienzeit von Max Ernst an der Universität in Bonn entstanden sind. Sie wurden von seinem Kommilitonen Franz Balke zusammengetragen. Von diesem erwarb

sie Werner Spies 1970. Die Zeichnungen werden durch Briefe von Franz Balke mit Erinnerungen an die gemeinsame Studienzeit ergänzt. Werner Spies wirkte von 2003 bis Mitte 2012 als Vorsitzender des Stiftungsrates und des Kuratoriums der Stiftung Max Ernst.

Ab Anfang Mai sind zunächst alle Arbeiten im ersten Saal der Schausammlung zu sehen, wo auch ein frühes Aquarell präsentiert wird, das das Ehepaar 2005 anlässlich der Eröffnung dem Museum geschenkt hatte.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Max Ernst, Jürgen Wilhelm, und der Direktor des Max

Ernst Museums, Achim Sommer, freuen sich sehr über dieses Geschenk. Die frühen Zeichnungen stellen für die Sammlungsbestände eine einmalige Bereicherung dar, für die beide den Schenkern verbunden und dankbar sind.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Max Ernst Museum Brühl:

www.maxernstmuseum.lvr.de

 

 

Nikolai B. Forstbauer

 

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NEU

Piet Meyer Verlag

April 2017, 40 Seiten

Leseprobe

Der Beichtstuhl von Boille ließ mich nicht in Ruhe, er führte zu dem, was Max Ernst in Anlehnung an ein Wort von Rimbaud als „hallucination simple“ beschreibt und was im Anschluss daran Dalí dank der „méthode paranoïaque-critique“ mit seinen Doppel-und Mehrfachbildern popularisiert. Für den Surrealismus wird die Aufforderung, dem ersten Blick zu misstrauen und von neuen Bildern überlagern und korrigieren zu lassen, zur bestimmenden Methode, um sich mit den Worten André Bretons gegen das „peu de réalité“, gegen die Geringfügigkeit des Wirklichen aufzulehnen.

Picasso zwischen

Beichtstuhl und Bordell

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